Beben in Japan hat Erdachse verschoben

Das Erdbeben in Japan vom 11. März hat nicht nur spürbare, sondern auch messbare folgenschwere Schäden hinterlassen. Ebenso wie beim Erdbeben von Chile vom 27. Februar 2010 hat das Seebeben der Stärke 8,9 die Erdachse um weitere 15 cm verschoben – also fast doppelt so viel wie beim Beben in Chile (damals waren es ganze 8cm)!

Ebenfalls hat sich die Länge des Tages um 1,6 Mikrosekunden verkürzt. Zum Vergleich: Das Beben in Sumatra von 2004 hatte die Erdachse bereits um 7 cm verschoben. Wie es scheint, benötigen wir wohl bald nicht nur neue Kalender, sondern auch eine neue Topographie. Da hofft man doch sehr, dass Roland Emmerich mit seinem Film 2012 nicht Recht behält (obwohl Vieles danach aussieht). Wenn doch, dann: Glück auf!

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