Ernteverlust durch Trockenheit

Überall bekunden die Landwirte ihre Besorgnis über die Ernte. Wenn ich mir das Maisfeld vor der Haustüre ansehe, scheinen diese Bedenken absolut berechtigt.

Nasser Mai bringt ein fruchtbar Jahr, trockener macht es dürr fürwahr. (Bauernregel)

Feldarbeit

(c) Peter Becker / pixelio.de

Jede dritte Pflanze ist teilweise schon vertrocknet und ein paar sind erfroren. Die Trockenheit machte dem Bauern so sehr zu schaffen, dass er gestern noch mit einem Düngeranhänger ein bisschen Wasser gespritzt hat, damit die obere Erdschicht nicht abgetragen wird.

Früher Sommer, schlechte Ernte. (Bauernregel)

Sehe ich mir das Ganze einen Tag später an, wirkt das wie eine Verzweiflungstat – wie ein Tropfen Wasser auf einem heißen Stein.

Trockenheit

(c) jens / pixelio.de

Die Erde ist wieder knochentrocken, hart und die Hitze ungewöhnlich unbarmherzig. Das dauerhafte Sprengen mit Wasser können sich immer weniger Bauern leisten, sodass sie immer wieder auf solche Notlösungen zurückgreifen müssen. Selbst wenn es jetz regnet, müssen viele Landwirte schon mit Einbussen rechnen, denn entweder kommt der Regen zu spät oder es kommt zu viel herunter, sodass die Pflanzen ertrinken oder regelrecht ausgespült werden.

Mai trocken und warm macht den Bauern arm. (Bauernregel)

Es ist kaum noch von der Hand zu weisen, dass diese Jahr ein sehr trockenes Jahr wird und die Lebensmittelpreise auf Grund von Missernten steigen werden. Bleibt zu hoffen, dass nicht auch noch das Trinkwasser reduziert und nur zur bestimmten Stunden zugänglich gemacht wird…

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