Planchon-Peteroa speit Asche
September 9th, 2010 at 16:00 (Naturzeichen)
Der chilenische Vulkan Planchon-Peteroa meldet sich zu Wort. Als Antwort auf Mount Sinaburg? Die Zeitnähe lässt das zumindest sehr stark vermuten. denn die Eruptionen eines Vulkans setzen auch unterirdisch als Wellen fort und können schlafende Vulkane in der näheren Umgebung wecken. Es bestehe aber keine Gefahr, da sich der Vulkan noch in einer schwachen Eruptionsphase befinde.
Die Aschewolken bewegen sich zwar in Richtung Argentinien, stellen nach Angaben der Behörden aber keine Gefahr für die Menschen im unmittelbaren Umfeld dar.Die letzten leichten bis mäßigen Aktivitäten des auf dem Feuergürtel liegenden Planchon-Peteroa beziehen sich auf die Jahre 2006 und 1998, in der es nicht zum Ausbruch, sondern lediglich zu einer erhöhten Aktivität kam. Die letzte Eruption, bei der es eine 1000m hohe Aschewolke gab, war 1991. Damala starben alle Fische in den umliegenden Gewässern und die Asche rieselte im Umkreis von 30km wieder zu Boden.

