Beben in Chile hat Erdachse verschoben
März 9th, 2010 at 14:04 (Naturzeichen)
Das Erdbeben in Chile vom 27. Februar hat nicht nur spürbare, sondern auch messbare folgenschwere Schäden hinterlassen.
Es hat heftige Auswirkungen auf den gesamten Globus. Laut Nasa-Forschern haben die Erschütterungen die Erdachse um 8cm verschoben, die Erdumdrehung beschleunigt – und so die Tage verkürzt. Geologen warnen vor drastischen Folgen: Scheinbar erloschene Vulkane könnten ausbrechen.
(Quelle: Spiegel Online)
Schon der Tsunami 2004 hatte der Erde einen Drall verpasst:
Durch das Erdbeben der Stärke 9,1 im Dezember 2004 im Indischen Ozean vor der indonesischen Insel Sumatra hatte sich nach Angaben der Nasa die Erdachse um rund sieben Zentimeter verschoben. Dadurch seien die Tage um 6,8 Mikrosekunden kürzer geworden.
(Quelle: Welt Online)
Des Weiteren hat das Chile-Erdbeben weite Teile Südamerikas verschoben: Vor der Westküste Südamerikas schiebt sich der Boden des Pazifiks unter den südamerikanischen Kontinent, wobei sich immense Spannungen aufbauen, die sich regelmäßig bei Beben entladen. Dadurch haben die Landmassen begonnen, sich zu bewegen. Es wird also ungemütlicher in Südamerika.
Womöglich zeigt das Beben vom Samstag aber auch spürbare Spätfolgen – in Chile könnten Vulkane erwachen. Denn was den meisten Experten lange abwegig erschien, haben deutsche Forscher unlängst bewiesen: Erdbeben können Vulkane explodieren lassen.
(Quelle: Spiegel Online)
Das Erdbeben in Chile war eines der schlimmsten seit 100 Jahren. Dabei wurde so viel Energie wie von 35.000 Hiroshima-Bomben freigesetzt,“ sagte Jörg Lauterbach vom Geologischen Forschungsinstitut in Potsdam der „Bild“-Zeitung. Die Schwingungen seien teilweise noch nach Wochen messbar…

