Erdbeben in Chile

© Science / AAAS

Ein schweres Erdbeben hat Teile Chiles zerstört und vielen Menschen das Leben gekostet. Genaue Angaben über die Anzahl der Opfer sind noch nicht bekannt. Es überraschte die Bevölkerung im Schlaf: um sage und schreibe halb vier Ortszeit beginnt die Erde unerbittlich zu beben. Messungen des geologischen Dienstes ergaben 8,8 auf der Richterskala.

Das Epizentrum befand sich an der Küste etwa 100 Kilometer nordöstlich Concepción. Innerhalb von fünf Stunden ereigneten sich bis jetzt 22 Nachbeben. Des Weiteren wurde eine Tsunami-Warnung für den gesamten pazifischen Raum herausgegeben. Santiago und Chillán werden besonders schwer getroffen: eingestürzte Häuser, zerstörte Stromleitungen – auf den Straßen herrscht Chaos und die Infrastruktur ist komplett zusammengebrochen.

Nach dem schweren Erdbeben haben Hunderte Häftlinge das Chaos in Chile zur Flucht genutzt. Eine Gefängnismauer in Chillán stürzte ein, 260 Insassen konnten entkommen.

(Quelle: Spiegel Online)

Es wird Jahre dauern, bis die Straßen wieder befahrbar sind und der Alltag wieder einkehren kann. Wichtig ist, jetzt den Erdbebenopfern schnelle Hilfe zukommen zu lassen – insb. Lebensmittel, medizinische Versorgung und sauberes Trinkwasser. Meine Gedanken sind bei Jenen die das Erdbeben nicht überlebt und bei Jenen, welche Angehörige, Freunde, Familie oder Hab & Gut durch diese Katastrophe verloren haben.

Das Erdbeben der Stärke 8,8 war nach Angaben von Geologen 50 Mal stärker als das verheerende Unglück kürzlich in Haiti. Insgesamt wurden inzwischen mehr als 300 Todesopfer registriert. Eineinhalb Millionen Häuser sind zerstört oder schwer beschädigt, mindestens zwei Millionen Menschen sind obdachlos.

(Quelle: ARD Tagesschau)

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